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Radwegbrücke Barenburg/Tholenswehr in Emden

Themenbereich:

Brückenbau

Bauherr:

Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden

Fertigstellung:

2016

Leistungen:

Ingenieurbauwerke LP 1-7, TWP LP 2-6, Vermessung

Bereich: Tiefbau & Infrastruktur

Die Stadtteile Barenburg und Tholenswehr liegen im nordöstlichen Stadtgebiet innerhalb des Autobahnrings, wobei dem Stadtteil Tholenswehr insbesondere der verkehrliche Zugang zum Norden verwehrt war. Das Trecktief stellte bisher eine Barriere zwischen den beiden Stadtteilen dar. Mit der Rad- und Gehwegbrücke in Höhe der Wilhelm-Hauffstraße besteht nun eine kurze Radwegverbindung und für Tholenswehr ein kurzer Zugang zum Stadtnorden. Auf diese Weise konnte durch die Baumaßnahme der Radverkehrsanteil, zumindest am Einkaufsverkehr, deutlich erhöht werden kann.
Unter Berücksichtigung der Forderung des Entwässerungsverbandes nach einem lichten Raum unter der Brücke von 8 m Breite und 2,5 m Mindestdurchfahrtshöhe für Sportboote, bezogen auf einen maximalen Wasserstand von -1,27 m üNN, sowie der maximal zulässigen Steigung von 3 % für einen behindertengerechten Ausbau des Brückenbauwerks, ergab sich eine erforderliche Spannweite von ca. 28 m. Die Breite der Brücke beträgt 2,5 m und die Brüstungshöhe 1,6 m.
Wegen der schwierigen Gründungsverhältnisse wurde die Brücke in Aluminiumbauweise ausgeführt. Es wurden Strangpressprofile aus seewasserbeständigem Aluminium verwendet. Das geringe Gewicht dieser Konstruktion ermöglicht eine einfachere Tiefgründung.
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